Ein Duft entsteht

Wollten Sie schon immer einmal wissen, wie ein Duft entsteht?

Wer für die Kreation eines Parfüms zuständig ist und welche Arbeitschritte bis zur fertigen Parfümflasche zu bewältigen sind? Dann nehmen Sie sich einige Minuten Zeit und kommen Sie mit auf eine Reise ins Duftparadies!

Der Parfümeur:

Nun die genaue Zusammensetzung eines Parfüms ist das Geheimnis des Parfüm Künstlers. Ein Parfümeur ist ein Künstler mit einer sehr ausgeprägten Nase. Mit einem Hauch von Inspiration, einer guten Portion Wissen über Chemie, einem guten Näschen und einer großen Leidenschaft für die Kreation von Duftzusammensetzungen, sind Parfümeure wahre Künstler in meinen Augen. Eine sehr gute Geruchserinnerung Gespür muss bei einem Parfümeur vorhanden sein! Doch bevor eine neue Flasche Parfüm das Licht erblickt, müssen viele Arbeitsschritte getätigt werden. Wer schon einmal den Film oder das Buch „Das Parfüm“ von Patrick Süßkind gelesen oder gesehen hat, kann sich in etwa vorstellen, welches Wissen über die verschiedenen Duftessenzen von Nöten ist, um sich an die Arbeit einer Duftkreation zu machen. Was früher noch Geheimnisvoll in den kleinen Dufthäusern mit eigenen Parfümeuren geschah, wird heute überwiegend von großen Duftherstellern übernommen. Eine genaue Duftvorstellung wird dabei an die Dufthersteller übermittelt. Diese Duftvorstellung kann eine genaue Duftbeschreibung sein oder eine Landschaft, ein Gegenstand, ein Bild…, welches der Duft wecken soll. Eine schwierige Aufgabe vor der die Parfümeure der Dufthersteller Unternehmen gestellt werden, aber auch eine neue Herausforderung. Die Ausbildung zum Parfümeur findet oft inden Unternehmen der Duft und Geschmacksstoffindustrie statt! Tipp: Institut Supérieur du Parfum ist eine der berühmtesten Parfüm Schulen und befindet sich in Paris!

Die Überlegungen:

Wirtschaftliche Aspekte spielen dabei natürlich auch eine Rolle, wie auch die Kosten! Zu welchem Preis soll das Parfüm verkauft werden? Dies ist entscheiden für die ausgewählten Duftstoffe und natürlich der zeitliche Aufwand! (auch hier bedeutet „Zeit ist Geld“)

Welchen Namen soll das Parfüm tragen? Soll das Parfüm den Namen eines Stars (Berühmtheit oder Designer) tragen? Dies ist in der heutigen Zeit einfach Trend. Immer mehr Sternchen präsentieren Ihre eigenen Duftkollektionen und verdienen sich zusätzlichen ein goldenes Näschen. (Beispiel: Kate Moss)

Arbeitsschritte:

Die Fähigkeit des Parfümeurs sich die Düfte gedanklich vorstellen zu können, erleichtert ihm die richtige Auswahl der Duftstoffe zu wählen, um die Vorgaben des Auftraggebers zu erfüllen. Diese Vorstellung bringt der Parfümeur erst einmal auf Papier, dem Duftentwurf!  Auf denen stehen dann die verschiednen Rezepturen, die eingesetzt werden soll für die Duft Kreation! Ich finde man könnte einen Parfümeur mit einem Musiker vergleichen. Auch ein Musiker bringt seine Noten (allerdings für das Ohr) aufs Papier und verfeinert es solange bis ein Hörgenuss entsteht. Der Parfümeur tut nichts anderes, bis auf die Tatsache, dass er Noten niederschreibt, die aus Duftstoffen bestehen und einen Duftgenuss hervorrufen. Beide sind wahre Künstler die über ausgeprägte Sinne verfügen müssen um solche Kunstwerke kreieren zu können. (Duftkomposition und Musikkomposition = Komponisten für die Sinne)

Nachdem nun verschiedene Entwürfe gefertigt worden sind, stellt der Parfümeur seine Entwürfe seinem Auftraggeber. Wenn der Auftraggeber zufrieden ist, geht der Duft in die Herstellung. Nun muss das Parfüm noch getauft werden und in die richtige Schale geworfen werden.

Das Flakon:

Je nach Zielgruppe und Duftkomposition wird der Duft in ein bestimmtes Flakon (Parfümflasche) gefüllt. Das Flakon soll natürlich einzigartig und unverwechselbar sein. Ein einzigartiger Wieder erkennungswert soll durch das Flakon geschaffen werden. Diesen Job erledigen Designer, so genannte Flakon Designer. Kleine Flaschenkunstwerke erschaffen sie und verleihen dem Parfüm eine eigene Identität. Duft und Flakon müssen miteinander verschmelzen und zusammen harmonieren. Aus Glas, aus Kunststoff und aus anderen Materialien schaffen die Designer Unikate und verzieren diese mit einem dekorativen Stöpsel! Kein Wunder also, dass Flakons als Sammlerobjekte einen großen Reiz und Faszination auslösen!

Parfüm Name:

Nachdem das Parfüm nun im persönlichen Flakon ist, benötigt der Duft noch einen Namen. Dieser Arbeitsschritt obliegt dem Auftraggeber. Meist steht der Name schon vor der Parfümherstellung fest und dient dem Parfümeur auch zur Inspiration. Es ist aber auch durchaus üblich, den Namen hinterher zu bestimmen. Der Name des Duftes muss dabei Urheberrechtlich geschützt werden. Dies ist natürlich auch logisch, damit es nicht 2 Düfte mit demselben Namen gibt.

Parfüm Vermarktung:

Jetzt muss der Duft nur noch bekannt gemacht werden. Dies geschieht über mit Werbung (Medien, Plakate, Anzeigen, Zeitschriften) und kleinen Testmustern. Dabei hat sich die Methode mit den Stars und Berühmtheiten sehr gut bewährt. Der „Star“ stellt seinen Namen für das Parfüm zur Verfügung. Der Duft profitiert von der Popularität des „Stars“ und erfreut sich sofortiger Bekanntheit. Ist allerdings nicht neues, denn schon früher bediente man sich dieser Vermarktungsmethode. (Beispiel: Cindy Crowford)

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